Die Marktgemeinde war auf dem diesjährigen Maimarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Thomas Schiele, Elena Raab, Martina und Udo Drexler, Bürgermeister Florian Mayer und Kulturbeauftragter Klaus-Dieter Ruf (im Bild von links nach rechts) stellten die einzelnen Programmpunkte der kommenden Feierlichkeiten detailliert vor. Zur Erinnerung an das Festjahr wurden Polohemden, Handtücher, das 1000-Jahre-Festbier und die dazu passenden Festgläser zum Selbstkostenpreis angeboten. Für die Kinder gab es Helium gefüllte Luftballons und Seifenblasen, für Erwachsene Mintcards und Karten für das Theaterstück Bruderherz.


Fotos: Heike John, Florian Mayer



Mit der Vorführung einer interessanten Dokumentation begann das Festjahr zum 1000-jährigen Bestehen offiziell am Freitag, den 13. Mai. Knapp 200 mit 3D-Brillen ausgestattete Meringerinnen und Meringer sahen die Premiere im Trachtenheim. Die Organisatoren des Festjahres, Bürgermeister Florian Mayer und Kulturbeauftragter Klaus-Dieter Ruf ehrten die Filmemacher Günter und Verena Peschke, die das Werk in Zusammenarbeit mit Toni Schlickenrieder (Text) und Werner Bader (Sprecher) gedreht hatten.


Fotos: Christine Hornischer




„Wussten Sie, dass Merings Vereinsleben eine Jahrhunderte währende Tradition besitzt? Laut Chronist Franz Knittel wurden Meringer Schützen erstmals im Jahr 1669 urkundlich erwähnt. Die Randlage in Bayern, zu dem Mering lange gehörte, nach Schwaben hin führte dazu, dass bayerische Herrscher auf die lokalen Schützen setzten, um bei eventuellen Begehrlichkeiten eine Reserve der patriotischen Landesverteidigung zu besitzen. Die jeweiligen Landesherren förderten dies durch einen jährlich zu gewährenden „Vortel“. Beurkundet ist nun ein schriftliches Tauziehen um die Höhe dieser nicht unbeträchtlichen Summe zwischen den Friedberger und Meringer Schützen, nachlesbar in der Schützen-Chronik von Franz Knittel und (zusammengefasst) bald auch in der neuen Meringer Ortschronik. Diese soll im Herbst dieses Jahres erscheinen.